WORKSHOP: EINFACHE GESCHICHTEN VERMEIDEN

Datum: 21. Oktober 2017
Uhrzeit: 11:00 – 15:00 h
Ort: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Aufbau Haus, 3. Etage, Prinzenstr. 84.2, 10969 Berlin
Referent: Andrea Pócsik
Auf Englisch
Gebühr: 20,- € / Mitglieder der filmArche 10,- €

Der Workshop beinhaltet auch die anschließende Aufführung von TOTO UND SEINE SCHWESTERN im Moviemento

 

Dieser Workshop vermittelt den Teilnehmer*innen ein umfassendes, theoretisches sowie praktisches Wissen darüber, wie man „der einfachen Geschichten vermeiden“ kann. Roma werden oft stereotypisierend dargestellt. Wir können uns nur schwer vorstellen, wie dies soziale Beziehungen beeinflusst und den Selbstwert zerstört. Medieninhalte sind oft mit übermäßig gebrauchten Schlagwörtern übersättigt und hindern kreatives, kritisches Denken. Anhand der Fähigkeit, gute und positive Praktiken einzusetzen und diese zu überprüfen, zeigt der Workshop den Teilnehmer*innen ihre eigene „Voreingenommenheit“ und wie man andere Menschen respektvoll darstellen kann.

Der Workshop verbindet auf eine dynamische Art und Weise mehrere Elemente des World Cafés und der Fotostimme-Methode, verwendet gegenseitige Analyse von Filmauszügen und Diskussionen über Themen, die sie eröffnen. Wenn Sie mehr über die Filmbilder von Roma erfahren wollen, sowie darüber, wie diese Wissen produzieren und uns emotional beeinflussen, melden Sie sich für unseren Workshop an!

REFERENTIN

Andrea Pócsik PhD

Dozentin an der Pázmány Péter Catholic University. Ihre wichtigsten Forschungsgebiete sind Film, Kulturwissenschaften und Romistik sowie Medienarcheologie. Ihre letzte Forschung zur Darstellung von Roma im Film und in Medien wurde vor kurzem mit dem Titel „Passing – the (an)archaeology of Roma image making“ veröffentlicht.

In ihren akademischen Aktivitäten widmet sie dem Ziel, engagierte Wissenschaft zu zähmen und kulturellen Widerstand zu bilden. Dazu arbeitet sie neue, höhere Bildungsmethoden aus für das Unterrichten über Film, Medien und Kulturwissenschaften. 2011 gründete sie Roma Visual Lab, sie arbeitete als Filmkuratorin und als akademische Expertin im RomArchive.

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