GENESIS

Árpád Bogdán
Ungarn, 2018
115’

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Originalfassung mit englischen Untertiteln

Die Kindheit eines kleinen Roma-Jungen geht plötzlich und drastisch zu Ende, als er seine Familie bei einem tragischen und brutalen Angriff verliert. Eine junge Anwältin gibt dem Druck ihres Vorgesetzten nach und verteidigt einen der vor Gericht stehenden Männer für die Rolle, die er angeblich in dieser berüchtigten Serie rassistischer Morde gespielt hat. Ein mysteriöses Mädchen im Teenageralter wird involviert, wenn die dunklen Geheimnisse ihres Freundes ans Licht kommen. Mit starken biblischen Wurzeln wird die Geschichte über die Lebenswege sehr unterschiedlicher Individuen aus völlig getrennten Teilen der Gesellschaft erzählt, deren Wege sich nie kreuzen, deren Schicksale sich aber durch den Schatten eines schrecklichen Verbrechens verflechten. Der Spielfilm GENESIS, inspiriert von einer wahren Geschichte, ist eine dramatische Darstellung von Sünde, Katharsis und Wiedergeburt.

 

 

Árpád Bogdán geboren 1980, lebte ab dem vierten Lebensjahr in einem Kinderheim. Er organisierte kreative Foren für benachteiligte Kinder unter Verwendung verschiedener Aspekte der Kunst. Sein Regiedebüt HAPPY NEW LIFE, das auf der Biennale 2007 Premiere feierte, wurde international gefeiert und mit dem Manfred Salzgeber Award – Special Mention ausgezeichnet. Seine neuester Spielfilm GENESIS wurde 2018 auf der Berlinale uraufgeführt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Derzeit entwickelt er zwei weitere Spielfilme: NECROMANCER und IKAROS.

 

Regie: Árpád Bogdán
Drehbuch: Árpád Bogdán
Kamera: Tamás Dobos H.S.C.
Ton: Gábor Császár H.A.E.S.
Schnitt: Péter Politzer
Musik: Mihály Víg
Darsteller*innen: Anna Marie Cseh, Milán Csordás, Enikő Anna Illési
Produktion: Andrea Taschler / Mirage Film & Gábor Ferenczy / Focusfox

 

SAMSTAG, 20:00, gefolgt von einem Q&A mit dem Regisseur