AKE DIKHEA? goes DUKA Film Festival!

Das DUKA Filmfestival findet erstmals vom 19. bis zum 22. September 2019 auf dem herrlichen Schloss Schönow statt, in der Uckermark zwischen Buchen und Linden. Es präsentiert eine Selektion aus Filmen von unterschiedlichen Berliner Festivals und internationalen Filmschaffenden – unter anderem des AKE DIKHEA? Roma-Filmfestivals!

Und so sieht unsere Filmauswahl für das einzigartige Filmfestival aus:

 

Freitag, 20. September, 20.00 Uhr im Schlossgarten

JOŽKA
Von Hamze Bytyçi
Tschechien/Deutschland, 2016 / 26′

Originalfassung mit englischen Untertiteln

Der kurze Dokumentarfilm zeigt Jozef Miker während seiner Proteste gegen eine Schweinemastanlage, die auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers in der Nähe von Lety in Südböhmen errichtet wurde. Hunderte von Roma kamen dort unter dem NS-Regime ums Leben – darunter auch die Hälfte der Familie von Jožkas Frau. Der Protagonist mit dem Spitznamen Jožka, der nach langjähriger Tätigkeit als Bergarbeiter krank wurde, hat seinen überzeugenden Optimismus, seinen Humor und seinen Glauben an eine bessere Gesellschaft nie verloren.

 

SUCHE NACH DEN REISENDEN MENSCHEN
Von Rich Matthews
U.K., 2017 / 33′

Originalfassung

Inspiriert von der bahnbrechenden BBC-Radiosendung The Traveling People aus dem Jahr 1964 unternimmt der Romani-Schriftsteller und Filmemacher Damian Le Bas eine Reise, um die Menschen und Orte der ersten – und noch immer einer der wenigen – Radio oder TV Programme wiederzutreffen, die das Leben von britischen Gypsies und Travellers anhand der Stimmen der Community selbst erkunden. Sein Ausgangspunkt ist die Frage, was sich wirklich in den fünf Jahrzehnten geändert hat, seit Gypsies and Travellers sich im BBC über das Auf und Ab ihres Lebens ausgesprochen haben?

 

Samstag, 21. September, 20.00 Uhr im Ballsaal

TAIKON
Von Lawen Mohtadi & Gellert Tamas
Schweden, 2015 / 97′

Originalfassung mit englischen Untertiteln

TAIKON erzählt die Geschichte des weiblichen Martin Luther King Schwedens: Einer Frau, die Lesen und Schreiben erst mit Ende Zwanzig lernte – und zu einer der meistgelesenen Autor*innen Schwedens wurde. Dieser Dokumentarfilm berichtet darüber hinaus über den Aufstieg von Schwedens Sozialgesellschaft und über die eine Gruppe, die davon ausgeschlossen blieb – die Minderheit der Roma. Anhand von einzigartigem Archivmaterial und der Dokumentation von Treffen mit Freunden und Familie skizziert der Film das dramatische Leben seiner Protagonistin. Katarina Taikon ist heute nicht nur Schriftstellerin, sondern eine der wichtigsten Menschenrechtsaktivist*innen im Europa des 20. Jahrhunderts.

 

Sonntag, 22. September, 14.00 Uhr im Ballhaus

DER SOHN
Von Hristo Simeonov
Bulgarien, 2016 / 29′

Originalfassung mit englischen Untertiteln

Der preisgekrönte Kurz-Spielfilm folgt dem Leben eines Romani-Jungen, der mit seiner Familie in einem alten Wohnwagen im bulgarischen Hinterland lebt. Während der Vater in die Stadt geht, um Geld für das gemeinsame Leben zusammenzukratzen, bleibt der Junge zuhause und kompensiert die Abwesenheit des Vaters mit harter Arbeit und einer Portion Mut. Sein einziger Freund ist ein streunender Hund.

 

Hier geht es zur Veranstaltung und Tickets:

https://www.facebook.com/events/453268705225501/
https://www.dukafilm.com/tickets