Lea Wohl von Haselberg

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Allgemein

Lea Wohl von Haselberg studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Ihre Doktorarbeit schrieb sie in Hamburg und Haifa über die Darstellung jüdischer Filmfiguren im (west)deutschen Kino und Fernsehen, die 2016 veröffentlicht wurde und mit dem Joseph-Carlebach-Preis der Universität Hamburg ausgezeichnet wurde. Sie ist Medienwissenschaftlerin an der Filmhochschule Babelsberg Konrad Wolf und assoziiertes Mitglied des Selma Stern Center for Jewish Studies. Derzeit arbeitet sie an einem Forschungsprojekt zur deutsch-jüdischen Filmgeschichte. Sie arbeitet mit und hat Arbeiten zu Themen wie: Jüdische Filmemacher, Antisemitismus und Film, Erinnerungskultur und Multidirektionalität in (audiovisuellen) Erinnerungskulturen. Sie ist Mitglied der Redaktion der Zeitschrift Jalta Positionen zur jüdischen Gegenwart, die halbjährlich erscheint. In den Jahren 2017/18 arbeitete sie bei der Theatergruppe Futur II Konjunktiv für ein Projekt über jüdische Flüchtlinge (Vertriebene) nach dem Zweiten Weltkrieg, das in München, Frankfurt und Mülheim an der Ruhr gezeigt wurde.

 

Ihr Interesse gilt interdisziplinären Ansätzen und dem Austausch zwischen wissenschaftlichen, künstlerischen und politischen Aktivisten.