Eszter Hajdú

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Eszter Hajdú lebt und arbeitet in Budapest und Lissabon als Regisseurin, Soziologin und Professorin. Bevor sie Filmregisseurin wurde, hat sie als Journalistin gearbeitet. Ihr erster Dokumentarfilm My Own Private, Tarnabod (2006) porträtiert obdachlose Familien, die eine Chance bekommen haben, im Dorf Tarnabod neu anzufangen, das 120 Kilometer von Budapest entfernt ist. Dieser Film hat Preise bei ungarischen sowie internationalen Filmfestivals im Jahr 2006 bekommen. Ihr preisgekrönter Film Der Fidesz-Jude, die Mutter ohne Sinn für Nation und Meditation (2008) wurde zum provokativsten und meistgesehenen Dokumentarfilm in Ungarn in 2008. Der Film zeigt die ungarische Gesellschaft nach der Wende 1989, in der die polarisierte politische Atmosphäre Brüche in Freundschaften oder gar Familien verursachte. Die Premiere ihres Filmes Urteil in Ungarn über das Gerichtsverfahren mit Serienmördern von Roma fand bei dem 26. Internationalen Dokumentarfilmfestival Amsterdam statt. Der Film hat 19 internationale Preise bekommen und lief in 40 Ländern.